Die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland liegt in der Mitte des Bundeslandes Brandenburg. Berlin gehört zu den pulsierendsten und größten Metropolen der Welt. So ist die Stadt trotz weit geringerer Bevölkerungsdichte um einiges größer als New York und gleichzeitig die größte Stadt Deutschlands. Ein interessantes Detail am Rande ist, dass Berlin ursprünglich auf einem Sumpf gebaut wurde. Der Name leitet sich nämlich von der Bezeichnung “Berl” ab, welche Sumpf bedeutet. Die meisten Menschen nehmen allerdings an, dass sich der Name vom Wort “Bär” ableitet, da dieser auf der Landesflagge prangt. Dies ist ein weitverbreiterter Irrglaube.
Das Stadtgebiet bestand bis zum Jahr 2000 aus 23 Bezirken, von denen sich 12 im westlichen Teil und 11 im östlichen Teil der Stadt befanden. Hierbei waren die Bezirke Prenzlauer Berg und Kreuzberg am dichtesten besiedelt. 2001 wurden die 23 Bezirke infolge einer Bezirksfusion auf 12 reduziert.
Auch an Sehenswürdigkeiten mangelt es der Hauptstadt von Deutschland keinesfalls. Besonders interessant für Touristen sind die Stadtteile Mitte, Tiergarten, Charlottenburg, Schöneberg, Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg, da sich dort die meisten Sehenswürdigkeiten und Ausgehmöglichkeiten befinden.
So gibt es an Sehenswürdigkeiten beispielsweise den 350m hohen Fernsehturm, unter dessen Antennenanlage sich eine Kugel mit einer wundervollen Panorama-Bar befindet. Am Alexanderplatz hingegen findet man einen der schönsten Brunnen der Stadt: den Neptunbrunnen. Auch befindet sich dort das rote Rathaus, dessen Name sich nicht auf den Kommunismus, sondern schlicht und einfach dessen rote Fassade bezieht.
Obwohl man die Hauptstadt Deutschlands sofort mit Mode, Hip-Hop, teueren Clubs und unendlich vielen Dönerständen assoziiert, gibt es dort auch sage und schreibe 180 Museen. So nennt sich ein Teil der Stadt “Museuminsel” und ist aufgrund von Funden aus mehr als 600.000 Jahren Menschheitsgeschichte zum Weltkulturerbe der Unesco ernannt worden. Besondere Bekanntheit hat hierbei eine Statue von Nofretete erlangt, welche vom deutschen Archäologen Ludwig Borchardt in Ägypten gefunden wurde.
Auch wenn die Stadt als Metropole und Museumsstadt gilt, gibt es viele grüne Oasen. Als Beispiel sei hier die Straße “Unter den Linden” genannt, die das Brandenburger Tor mit dem Schloss verband und mit 1.000 Linden bepflanzt wurde. Plant man einen Besuch in dieser Metropole, kommt man nicht umhin, durch das Brandenburger Tor zu gehen oder davon zumindest ein Foto zu machen.
Desweiteren ist Berlin auch als Kinohauptstadt Deutschlands bekannt, zumal es in den 100 Kinos mehr als 440 Leinwänden gibt. Hier findet jeder mit Sicherheit einen passenden Film.
Ideal zum Einkaufen ist auch die Tatsache, dass diese Stadt die gesetzlichen Ladenöffnungszeiten als bisher einzige in ganz Deutschland freigegeben hat. So haben Geschäfte teilweise rund um die Uhr offen. Selbst an Feiertagen und Sonntagen kann man problemlos durch die Einkaufsstraßen flanieren. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit fühlt man sich dort heimisch und ehe man sich versieht, sitzt man im nächsten Restaurant und bestellt sich „Molle“,- ein Bier.